Feuerschutz Bockel GmbH & Co. KG | Dettener Straße 20 | 48282 Emsdetten-Hembergen

Feuerschutz Bockel - Häufige Fragen

Wissenswertes

Wir haben Antworten auf Ihre Fragen!

Es tauchen immer wieder Fragen im Bereich Feuerschutz auf. Deshalb stellen wir Ihnen an dieser Stelle eine Liste von Fragen mit den dazugehörigen Antworten zur Verfügung.

Wann muss ein Feuerlöscher geprüft werden?

Prüfung der Feuerlöscher alle 2 Jahre gem. DIN 14406 Teil 4.

Was ist eine Löschmitteleinheit?

Eine Löschmitteleinheit (LE) ist eine eingeführte Größe, die es ermöglicht, die Leistungsfähigkeit unterschiedlicher Feuerlöschbauarten zu vergleichen und das Löschvermögen der Feuerlöscher zu addieren.

Warum braucht man Rauchmelder?

Rauchmelder sind Lebensretter: Wäre jeder Haushalt mit Rauchmeldern ausgestattet, würde sich die Zahl der Rauchverletzten und -toten auf ein Viertel reduzieren.

Welcher Feuerlöscher ist der Richtige für mich?

Für den Haushalt werden Schaum- und Fettbrandlöscher empfohlen. Sie decken die im Haushalt möglichen Brände der Brandklassen A, B und F optimal ab. Von der Anschaffung eines Pulverlöschers ist trotz seiner universellen Einsetzbarkeit abzuraten, da das Löschpulver sehr hohe Verunreinigungen verursacht und der Löschschaden somit häufig höher ist als der eigentliche Brandschaden.

Wie geht man mit einem Feuerlöscher richtig um?

Brauche ich einen Feuerlöscher wenn ich eine Öl-/ Gasheizung besitze?

Sowohl bei Öl- als auch bei Gasheizungen gibt es KEINE Pflicht einen Feuerlöscher vorzuhalten. Dennoch ist es empfehlenswert, sich auch im Privathaushalt, gerade im Heizungsbereich einen Feuerlöscher anzuschaffen

Ist ein Feuerlöscher oder Rauchmelder im Privathaushalt Pflicht?

Eine Verpflichtung zur Vorhaltung eines Feuerlöschers im Privathaushalt existiert nicht. Grundsätzlich wird aber empfohlen, sich auch für den Privathaushalt einen geeigneten Feuerlöscher zuzulegen, um im Brandfall schnell reagieren und erste Maßnahmen ergreifen zu können.

Rauchmelderpflicht in Deutschland als PDF

Wo stelle ich den Feuerlöscher auf?

Der Feuerlöscher sollte im Haushalt so untergebracht sein, dass er schnell zugänglich ist. Ein Fettbrandlöscher ist am besten im Küchenschrank bzw. in unmittelbarer Nähe zur Küche anzubringen. Ein Schaumlöscher sollte im Flur oder Treppenbereich montiert werden.

Wie kann die Funktionstüchtigkeit eines Rauchmelders überprüft werden?

Rauchmelder verfügen über eine Prüftaste. Nach Drücken dieser Taste quittiert ein Ton die Funktionsbereitschaft des Rauchmelders. Zur Sicherheit sollte jeder Rauchmelder einmal wöchentlich überprüft werden.

Was sind vernetzbare Rauchmelder?

Vernetzbare Rauchmelder sind Geräte, die per Kabel- oder Funkverbindung mit weiteren Rauchmeldern verbunden sind. Diese Vernetzung bewirkt im Brandfall, dass alle Rauchmelder Alarm melden und nicht nur das Gerät in der unmittelbaren Nähe der Rauchentwicklung.

Wie viele Rauchmelder benötige ich?

Mindestschutz:
1 Rauchmelder pro Wohnung bzw. pro Etage im Flur und Treppenhaus.

Erweiterter Schutz:
Schlafzimmer und Kinderzimmer.

Vollschutz:
Alle Räume, Dachboden und Keller.

Ausgenommen sind Räume, in den es zu Fehlalarmen kommen kann wie Küche, Bad oder sehr staubigen Räumen.

Löst Zigarettenrauch einen Fehlalarm bei einem Rauchmelder aus?

Zigarettenrauch im Abstand von 1m zum Rauchmelder löst bei qualitativ guten Rauchmeldern keinen Alarm aus.

Was ist der Unterschied zwischen Dauerdruck- und Aufladefeuerlöschern?

Bei den qualitativ hochwertigen Feuerlöschern, den Aufladelöschern, wird das Gas in einer besonders dickwandigen Treibmittelflasche bis zur Inbetriebnahme gespeichert. Die abzudichtende Fläche ist nur sehr klein, und somit kann ein Nichtfunktionieren durch Undichtigkeiten bei dieser Löscherbauart so gut wie ausgeschlossen werden.

Bei einfachen »Standardlöschern«, den Dauerdrucklöschern, hält sich der technische Aufwand in Grenzen. Löschmittel und Druckgas sind in einem Behälter untergebracht. Der Behälter steht ständig unter Druck. Da die abzudichtende Fläche relativ groß ist, kann bei nicht sorgfältiger Instandhaltung allmählicher Druckverlust und damit ein mögliches Versagen im Brandfall nicht ausgeschlossen werden.

Ein weiterer großer Nachteil: Zusätzlich zu der im zweijährigen Intervall stattfindenden Instandhaltung gem. DIN 14406-4 müssen sich Dauerdrucklöscher – da es Druckgeräte sind – nach Betriebssicherheitsverordnung nach maximal 5 Jahren einer inneren Prüfung und nach maximal 10 Jahren einer Festigkeitsprüfung, die zwingend von einer zugelassenen Überwachungsstelle (ZÜS) durchgeführt werden muss, unterziehen. Dies ist zeit- und enorm kostenaufwendig.